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Bayern Abitur Biologie

Abitur · ISB BayernBiologie55 notes in 12 folders, 316 KB

Notes in German for the Bavarian Abitur in Biology (G9 LehrplanPLUS, Jahrgangsstufen 12 and 13, erhöhtes Anforderungsniveau), in folders for the plan's content areas in its order: genetics and genetic engineering, evolution, behavioural ecology, neuronal information processing, cell metabolism, and ecology and biodiversity. Each note has the processes in order, comparisons in tables and the methods behind the experiments. Delete any folder you don't need once the notes are yours.

Adding them puts a copy in your notes, in a folder of its own with the folders below, for you to change and turn into flashcards or a question deck. Download gives you a zip of markdown files, which opens in any notes app.

What is inside

  • Genetik und Gentechnik
    • Speicherung und Realisierung genetischer Information
      • Bau von DNA und RNA, genetischer Code7 KB
      • Proteinbiosynthese und alternatives Spleißen6 KB
      • Genwirkketten, Antisense-RNA und Antibiotika6 KB
      • Viren und der Vermehrungszyklus des HI-Virus5 KB
    • Regulation der Genaktivität
      • Genregulation, Epigenetik und Stammzellen8 KB
    • Vervielfältigung genetischer Information
      • Replikation, Reparatur und PCR7 KB
      • Zellzyklus, Mitose, Apoptose und Tumorbildung7 KB
    • Neukombination und Veränderung genetischer Information
      • Meiose und Neukombination6 KB
      • Genommutationen5 KB
      • Genmutationen6 KB
      • Gentechnik und CRISPR/Cas7 KB
    • Weitergabe genetischer Information
      • Mendelsche Regeln, mono- und dihybride Erbgänge7 KB
      • Kopplung, Crossing-over, Allelwechselwirkungen6 KB
      • Epigenetische Vererbung und genomische Prägung4 KB
    • Humangenetik und DNA-Analytik
      • Stammbaumanalyse und genetische Familienberatung6 KB
      • DNA-Analytik7 KB
  • Evolution
    • Molekulare Homologien, Stammbäume und Systematik7 KB
    • Evolution des Menschen5 KB
    • Erklärungsansätze von Lamarck und Darwin6 KB
    • Synthetische Evolutionstheorie und Evolutionsfaktoren6 KB
    • Artbildung und Artbegriffe5 KB
    • Koevolution4 KB
    • Kulturelle Evolution und menschliche Eingriffe6 KB
  • Verhaltensökologie und Angepasstheit von Verhalten
    • Fitness und verhaltensökologische Methoden6 KB
    • Überleben, Kooperation und Altruismus6 KB
    • Kommunikation5 KB
    • Aggression5 KB
    • Fortpflanzung und Elternaufwand6 KB
    • Sozialverhalten der Primaten5 KB
  • Neuronale Informationsverarbeitung
    • Nervenzelle und Biomembran5 KB
    • Ruhepotential4 KB
    • Aktionspotential6 KB
    • Erregungsleitung4 KB
    • Erregende Synapse und Stoffwirkung5 KB
    • Hemmende Synapse und Verrechnung4 KB
    • Depression4 KB
    • Neurophysiologische Verfahren, Plastizität, Multiple Sklerose und Parkinson6 KB
    • Stressreaktion und Hormonsystem6 KB
    • Sinneszelle und Rezeptorpotential6 KB
  • Stoffwechselphysiologie der Zelle
    • Assimilation und Photosyntheserate7 KB
    • Photosynthesefarbstoffe, Chromatographie und Angepasstheiten7 KB
    • Lichtabhängige Reaktionen und Tracer-Methode6 KB
    • Calvin-Zyklus4 KB
    • C3- und C4-Pflanzen5 KB
    • Enzyme und Stoffumbau7 KB
    • Anaerober Glucoseabbau4 KB
    • Aerober Glucoseabbau6 KB
    • Bilanzen, Fette und Vergleich von Photosynthese und Zellatmung7 KB
  • Ökologie und Biodiversität
    • Biotop und abiotische Faktoren5 KB
    • Biozönose und Erfassung von Arten5 KB
    • Nahrungsnetz, Stoffkreisläufe und Energiefluss6 KB
    • Biotische Faktoren und ökologische Nische5 KB
    • Populationsökologie7 KB
    • Ökosystemleistungen und Wert der Biodiversität7 KB
    • Ökologie der Biosphäre7 KB

The first note

Genetik und Gentechnik / Speicherung und Realisierung genetischer Information / Bau von DNA und RNA, genetischer Code

## Nukleotide als Bausteine Nukleinsäuren sind Polymere aus **Nukleotiden**. Jedes Nukleotid besteht aus drei Teilen: einem Phosphatrest, einem Zucker mit fünf Kohlenstoffatomen (Pentose) und einer stickstoffhaltigen Base. In der DNA ist der Zucker Desoxyribose, in der RNA Ribose. Bei Ribose trägt das Kohlenstoffatom 2' eine Hydroxygruppe, bei Desoxyribose nur ein Wasserstoffatom, und dieser Unterschied macht die RNA chemisch reaktionsfreudiger und weniger beständig. Die Basen gehören zwei Gruppen an. Adenin (A) und Guanin (G) sind Purine mit zwei Ringen, Cytosin (C), Thymin (T) und Uracil (U) sind Pyrimidine mit einem Ring. In der DNA kommen A, T, G und C vor, in der RNA steht Uracil anstelle von Thymin. Die Nukleotide eines Strangs sind durch Phosphodiesterbindungen verknüpft: Der Phosphatrest am Kohlenstoffatom 5' eines Nukleotids bindet an die Hydroxygruppe am Kohlenstoffatom 3' des vorangehenden. Der Zucker-Phosphat-Strang bildet so das Rückgrat, die Basen ragen seitlich heraus. Ein Strang hat deshalb eine Richtung: ein 5'-Ende mit freiem Phosphatrest und ein 3'-Ende mit freier Hydroxygruppe. Die Sequenz wird von 5' nach 3' gelesen. ## Das Doppelhelix-Modell der DNA Das Modell von Watson und Crick beschreibt die DNA als Doppelstrang, der zu einer rechtsgängigen Helix gewunden ist. Die beiden Stränge verlaufen **antiparallel**: Dem 5'-Ende des einen Strangs liegt das 3'-Ende des anderen gegenüber. Die Basen liegen im Inneren und stehen einander paarweise gegenüber. Es…

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